Der Sachverständige im Zivilprozess
 
In vielen Prozessen, in denen es um Fragen geht, die ein Gericht nicht aufgrund eigener Sachkunde entscheiden kann, erweist sich die Heranziehung eines Sachverständigen als notwendig.
 
Dessen Aufgabe ist es, dem Gericht die gewünschten tatsächlichen Grundlagen für seine Entscheidung zu liefern. Dagegen hat sich der Sachverständige nicht mit rechtlichen Problemen zu befassen, diese hat allein das Gericht zu lösen.
 
Der Sachverständigenbeweis ist erforderlich, wenn das Gericht keine eigene Sachkunde in einem behandelten Sachgebiet verfügt.
Der häufigste gerichtliche Einsatz für Sachverständige ist der Zivilprozess.
 
Wer als Sachverständiger ausgewählt werden soll, entscheidet letzten Endes das Gericht. Regelmäßig wird aber den Parteien Gelegenheit gegeben, sich auf die Person eines Sachverständigen zu einigen oder entsprechende Vorschläge zu unterbreiten.
 
Der Sachverständige ist vom Gericht mit größter Sorgfalt auszuwählen und zwar wegen der Leitungspflicht des Gerichts nach vorangegangener Vorklärung. Anfänglich festzustellen ist, ob der als Sachverständiger in Aussicht Genommene fachlich und zeitlich imstande ist, das Gutachten zu erstatten.
 
 
 
 
Das Seminarziel
 
Das Seminar soll Sachverständige gezielt auf die mündliche Verhandlung vorbereiten. Sachverständige sollen für Ihren Einsatz im Zivilprozess gefestigt werden.
 
Eine gute Vorbereitung ist immer von Vorteil. Der Gerichtssaal  ist auch eine gute Plattform sich selbst als Sachverständiger zu profilieren.
  
 
 
 
 Zielgruppe:
  Sachverständige aller Fachbereiche
 
 
 
 
 
Teilnehmer:
 
max. 20 Personen
Dauer:
 
1 Tag (Vollzeit)
Ort:
 
Die Termine sind dem Anmeldeformular zu entnehmen. Das Tagungshotel teilen wir Ihnen bei Rechnungsstellung mit.

 

 

Seminaraufbau   Seminarbroschüre
     
Das Seminar behandelt die wichtigsten Punkte für den Einsatz des Sachverständigen im Zivilverfahren.
 
1. Der Beweisbeschluss im Hauptsachverfahren und im selbständigen Beweisverfahren
2. Die Anberaumung und die Durchführung des Ortstermins
3. Der Auftritt des Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung
4. Die Abrechnung nach dem JVEG
 
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Zusätzlich wird die Checkliste des Sachverständigen besprochen:
 
- Sind die Akten vollständig?
- Fällt der Auftrag in das eigene Sachgebiet?
- Gibt es Gründe für eine Ablehnung wegen Besorgnis der Befangenheit?
- Ist die Beweisfrage klar?
- Sind die erforderlichen Unterlagen vorhanden?
- Reicht der Auslagenvorschuss?
- Kann die vom Gericht gesetzte Frist eingehalten werden?

Zertifikat: DESAG Teilnahmezertifikat. Diese Fortbildung entspricht der DESAG Fortbildungsverordnung
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